So lautet der traditionelle Osterruf, mit dem wir Christen die Auferstehung Jesu Christi verkünden, und damit den unerwarteten, ein für allemal geltenden Sieg des Lebens über den Tod.
In dieser Woche habe ich zusammen mit Adrian die ganze Stadt noch einmal gesehen, vor allem die Altstadt; die Märkte, die Kirchen, den Ölberg. Zugleich waren überall die Vorbereitungen für das Pessach-Fest der Juden zu spüren - es gab kein vernünftiges Brot mehr, sondern nur Mazze, das in Erinnerung an den Auszug aus Ägypten gegessen wird. - Aber ich war natürlich eher mit den christlichen Feiertagen beschäftigt.
Am Karfreitag Morgen gingen wir (alle protestantischen Kirchen) in einer tief bewegten Prozession den Kreuzweg und endeten in der deutsch-lutherischen Erlöserkirche. (Dies ist im Internet auf Tagesschau.de zu sehen.) Am Samstag Abend besuchten Brinthi, Adrian, seine Mutter und ich dann die traditionelle Ostervigil in St. George bei den Anglikanern, um das wiedererstandene Licht zu feiern, unseren Taufbund zu erneuern und die Eucharistie zu empfangen.
Mit diesem Hoffnungszeichen werde ich nun nach Deutschland zurückkehren. Ich danke allen, die Anteil an meinem Leben hier genommen haben! Vielleicht gibt es eines Tages eine Fortsetzung...
Macht's gut und Frieden sei mit euch!
Euer Jakob
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